Posts in Allgemein

Auszeichnung mit Handelsblatt-Siegel “Beste Steuerberater 2020”

8. April 2020 Posted by Allgemein, Neuigkeiten 0 thoughts on “Auszeichnung mit Handelsblatt-Siegel “Beste Steuerberater 2020””

Die Kanzlei „Andreas Schollmeier Steuerberater“ wurde zu den Besten Steuerberatern 2020 gekürt

Das Handelsblatt veröffentlicht jedes Jahr eine Listung der besten Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Deutschlands.

Das Sozialwissenschaftliche Institut Schad (S.W.I. Finance) hat 4.189 Steuerberater analysiert, indem die Aspekte Basiswissen, spezifische Fachkompetenz und Beschäftigung von Fachberatern berücksichtigt wurden.

Die Auswertung wurde nach Städten, Sachgebieten und Branchen aufbereitet. Unsere Kanzlei „Andreas Schollmeier Steuerberater“ ist in der Stadt Moers im Sachgebiet „Gemeinnützigkeit“ und in der Branche „Freiberufler“ ausgezeichnet worden.

Die Berichterstattung in Form des Handelsblatt-Spezials „Deutschlands beste Steuerberater und Wirtschaftsprüfer 2020“ finden Sie in der heutigen Printausgabe vom 01.04.2019 sowie online unter dem Titel „Wirtschaftsprüfer und Steuerberater werden zu Lotsen in Corona-Zeiten“.

Das komplette Listung aller ausgezeichneten Steuerberater mit den Auszeichnungskategorien finden Sie ebenfalls in der online Tabelle.

Corona-Virus: Hilfspaket-Update (Stand: 07.04.2020)

7. April 2020 Posted by Allgemein, Neuigkeiten 0 thoughts on “Corona-Virus: Hilfspaket-Update (Stand: 07.04.2020)”

Aktueller Überblick der Möglichkeiten von steuerlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Sofortmaßnahmen

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die aktuellen Möglichkeiten für Sofortmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus, insbesondere zur Sicherung Ihrer Liquidität (Stand: 07.04.2020).


Rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns. Wir sind für Sie auch in dieser schwierigen Zeit für Sie da!


 

Inhaltsübersicht:

  • Steuerzahlungen: Erstattung, Herabsetzung und Stundung
  • Sozialversicherungsbeiträge: Stundung
  • Zuschüsse (Finanzhilfen)
  • Kredite
  • Antrag auf Kurzarbeitergeld durch den Arbeitgeber
  • Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz
  • Was gilt bei drohender Insolvenz?
  • Spezielle Informationen für Ärzte und Zahnärzte
  • Spezielle Informationen für Künstler

 


 

Steuerzahlungen: Erstattung, Herabsetzung und Stundung

1. Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung als sofortige Liquiditätsspritze

Die Sondervorauszahlungen für die Umsatzsteuer können auf Antrag auf „Null“ gesetzt werden. Anschließend erhalten die Unternehmen die bereits gezahlte Steuervorauszahlung erstattet, sofern sie nicht mit anderen Zahllasten zu verrechnen ist.

2. Herabsetzung von Steuervorauszahlungen zur Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer

Auf Antrag können die Steuervorauszahlungen von Ertragsteuern herabgesetzt werden. Der Antrag ist zu begründen und sollte gestellt werden, wenn absehbar erhebliche Umsatzeinbußen durch die aktuelle Krise zu verzeichnen sind.

3. Antrag auf Stundung von Steuerzahlungen

Die nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen können bis zum 31. Dezember 2020 unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Stundung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) stellen. Diese Anträge sind nicht deshalb abzulehnen, weil die Steuerpflichtigen die entstandenen Schäden wertmäßig nicht im Einzelnen nachweisen können. Bei der Nachprüfung der Voraussetzungen für Stundungen sind keine strengen Anforderungen zu stellen. Auf die Erhebung von Stundungszinsen soll in der Regel verzichtet werden. Anträge auf Stundung der nach dem 31. Dezember 2020 fälligen Steuern sowie Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen, die nur Zeiträume nach dem 31. Dezember 2020 betreffen, sind besonders zu begründen. Wird dem Finanzamt aufgrund Mitteilung des Vollstreckungsschuldners oder auf andere Weise bekannt, dass der Vollstreckungsschuldner unmittelbar und nicht unerheblich betroffen ist, soll bis zum 31. Dezember 2020 von Vollstreckungsmaßnahmen bei allen rückständigen oder bis zu diesem Zeitpunkt fällig werdenden o.g. Steuern abgesehen werden. In den betreffenden Fällen sollen die verwirkten Säumniszuschläge für diese Steuern zum 31. Dezember 2020 erlassen werden.

Sozialversicherungsbeiträge: Stundung

Die Sozialversicherungsträger haben sich darauf verständigt, dass Beiträge für März, April und Mai können ohne Sicherheitsleistung gestundet werden können; sie sind dann im Juni fällig.

Schreiben der Sozialversicherungsträger

Nach Ablauf des Mai 2020 können Sozialversicherungsbeiträge auf Antrag ggf. auch noch weiter gestundet werden. Der Versicherungsträger darf Ansprüche auf den Gesamtsozialversicherungsbeitrag stunden, wenn die sofortige Einziehung mit erheblichen Härten für die Anspruchsgegner verbunden wäre und der Anspruch durch die Stundung nicht gefährdet wird (§ 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SGB IV). Eine erhebliche Härte für das Unternehmen ist gegeben, wenn es sich aufgrund ungünstiger wirtschaftlicher Verhältnisse vorübergehend in ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten befindet oder im Falle der sofortigen Einziehung der fälligen Sozialversicherungsabgaben in diese geraten würde. Eine Stundung wird nicht gewährt, wenn eine Gefährdung des Anspruches eintreten würde. Das ist der Fall, wenn die Zahlungsschwierigkeiten nicht nur vorübergehend sind oder eine Überschuldung in absehbarer Zeit offensichtlich nicht abgebaut werden kann. Aus dem Stundungsantrag sollte daher erkennbar sein, dass aufgrund einer Beantragung öffentlicher Hilfen bzw. ernsthafter Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen begründete Aussichten auf Sanierung bestehen. Über den Stundungsantrag entscheidet die jeweils zuständige Krankenkasse, so dass mehrere Stundungsanträge zu stellen sind, wenn es Arbeitnehmer bei verschiedenen Krankenkassen gibt.

Zuschüsse (Finanzhilfen)

+++ Antragsformular steht unter www.wirtschaft.nrw/corona bereit +++

Kleine Unternehmen und Selbständige sollen infolge der Coronakrise Soforthilfen in Höhe von bis zu 15.000 Euro erhalten. Die finanziellen Hilfen können Unternehmen mit „bis zu zehn Beschäftigten“ in Anspruch nehmen, die infolge von Corona nach dem 11. März einen Schadenseintritt erlitten haben, heißt es im Gesetz. Eine Einmalzahlung in Höhe von 9000 Euro für drei Monate sollen Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) bekommen. Bis zu 15.000 Euro sollen Firmen für drei Monate mit bis zu zehn Vollzeit-Beschäftigten erhalten. Sofern der Vermieter die Miete reduziert, kann der gegebenenfalls nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zweite weitere Monate eingesetzt werden.

Wichtiger Hinweis: Bitte prüfen Sie die Voraussetzungen genau. Im Fall von Subventionsbetrug, droht ein Strafverfahren!

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

Das entsprechende Antragsformular finden Sie ab Freitag unter https://www.wirtschaft.nrw/corona 

Kredite

Die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen werden ausgeweitet, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern. Mit diesen Mitteln können im erheblichen Umfang liquiditätsstärkende Kredite privater Banken mobilisiert werden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau sowie die Bürgschaftsbanken stellen umfangreiche Programme zur Verfügung. Die Beantragung erfolgt grundsätzlich über die Hausbank.

Die Bürgschaftsbank NRW gibt folgende Empfehlungen:

1. Ermittlung des Liquiditätsbedarfes

2. Vorbereitung von Entscheidungsunterlagen für Banken, wichtig sind insbesondere:

  • Jahresabschluss 2018
  • vorläufiger Jahresabschluss 2019, alternativ BWA 2019 inkl. Summen-/Saldenliste
  • kurze Situationsbeschreibung, Erläuterung eingeleiteter Maßnahmen
  • vorläufige Liquiditätsplanung 2020
  • Rentabilitätsplanungen für 2020 und 2021

3. Beratungsgespräch je nach Ausgangssituation

  • direkt mit der Hausbank (Firmenkundenberater)
  • mit Förder-/Finanzierungsexperten der Bürgschaftsbank

4. Beantragung der Finanzierungsmittel

  • bei der Hausbank, ggf. besichert durch Bürgschaftsbank
  • direkte Beantragung einer Bürgschaft der Bürgschaftsbank via Finanzierungsportal ermoeglicher.de

KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

Unter der Voraussetzung, dass ein

  •  mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt aktives mittelständisches Unternehmen
  • mit mehr als 10 Beschäftigten
  • im Jahr 2019 oder im Durchschnitt der letzten drei Jahre einen Gewinn ausgewiesen hat
    UND
  • das Unternehmen zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen ist und zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweist

soll ein „Sofortkredit“ mit folgenden Eckpunkten gewährt werden:

  • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten.
  • Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu 3 Monatsumsätzen des Jahres 2019, maximal € 800.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern, maximal € 500.000 für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50.
  • Zinssatz in Höhe von aktuell 3 % mit Laufzeit 10 Jahre.
  • Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100% durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes.
  • Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW.

Der KfW-Schnellkredit kann nach Genehmigung durch die EU-Kommission starten. Weitere Informationen erhalten Sie auf folgendem Link und selbstverständlich auch auf meiner Homepage.

Mehr Informationen zu allen KfW-Kreditprogrammen im Zusammenhang mit der Corona-Krise erhalten Sie unter:
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Antrag auf Kurzarbeitergeld durch den Arbeitgeber

Unter Kurzarbeit versteht man die vorübergehende Verkürzung bzw. Einstellung (sog. Kurzarbeit Null) der betriebsüblichen normalen Arbeitszeit, die sich auf den gesamten Betrieb oder bestimmte organisatorisch abgrenzbare Teile eines Betriebs erstreckt. Mit dem Kurzarbeitergeld werden die Personalkosten für Arbeitnehmer (außer Mini-Job und Rentner) ersetzt, die aufgrund des Virus nicht mehr ausgelastet werden können. Der Arbeitgeber muss dann nur für die tatsächlich geleisteten Stunden das Bruttogehalt zahlen (sog. „Kurzlohn“). Für die fehlende Arbeitszeit zahlt die Arbeitsagentur etwa 2/3 des Nettoentgelts (sog. „Kurzarbeitergeld“). Direkt vom Unternehmen wird sowohl der Kurzlohn (für die tatsächlich geleistete Arbeitszeit) als auch das Kurzarbeitergeld (für die entfallene Arbeitszeit) ausgezahlt. Anschließend lässt sich der Betrieb das Kurzarbeitergeld von der Arbeitsagentur erstatten.

Die Gewährung von Kurzarbeitergeld erfolgt nur auf schriftliche Anzeige der geplanten Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit, in deren Bezirk der Betrieb seinen Sitz hat. Nutzen Sie dazu das amtliche Formblatt.

Formular für die Anzeige der Kurzarbeit

Kurzarbeitergeld ist für den jeweiligen Kalendermonat innerhalb einer Ausschlussfrist von drei Kalendermonaten zu beantragen; die Frist beginnt mit Ablauf des Monats, in dem die Tage liegen, für die die Leistungen beantragt werden, § 325 Abs. 3 SGB III. Für die Beantragung sind grundsätzlich die amtlichen Vordrucke zu verwenden.

Antrag auf Kurzarbeitergeld

So gehen Sie vor! Unsere nachfolgende Checkliste zeigt Ihnen die wichtigsten Schritte!

Checkliste zum Antrag auf Kurzarbeitergeld

Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz

Ein Tätigkeitsverbot ergibt sich entweder (kraft Gesetzes) aus § 42 IfSG oder (auf Anordnung) aus § 31 IfSG.

Betriebsschließungen oder Veranstaltungsverbote aufgrund einer nach § 28 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz erlassenen Allgemeinverfügung begründen keine Ansprüche nach § 56 IfSG. Gleiches gilt für Personen, die sich freiwillig unter Quarantäne stellen. Der Anspruch nach § 56 IfSG kommt nur in Betracht, wenn aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vom Gesundheitsamt ein berufliches Tätigkeitsverbot ausgesprochen (§ 31 IfSG) oder eine Quarantäne (sog. Absonderung) nach § 30 Abs. 1 Satz 2 IfSG angeordnet wurde, die in ihrer Wirkung einem beruflichen Tätigkeitsverbot gleichkommt.

Problem: Kausalität für den Schaden. Wer in Quarantäne geschickt wurde, aber aufgrund einer Allgemeinverfügung nach § 28 IfSG auch ohne Quarantäne keine Einnahmen haben würde, hat keinen Entschädigungsanspruch nach § 56 IfSG.

Möglich: Entschädigungen z.B. bei einzelnen Schließungen von Zahnarzt- und Arztpraxen oder Apotheken durch das Gesundheitsamt.

Zuständige Behörde für Entschädigung

Entschädigungsantrag für Nordrhein

Entschädigungsantrag für Westfalen Lippe

Was gilt bei drohender Insolvenz?

Bis zum 30.09.2020 wird die Insolvenzantragspflicht für betroffene Unternehmen ausgesetzt.

Spezielle Informationen für Künstler

Mit einer Soforthilfe in Höhe von zunächst fünf Millionen Euro unterstützt die Landesregierung freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten. Sie erhalten eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro. Sie muss später nicht zurückgezahlt werden. Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden Sie unter: www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus.

Corona-Virus: Wichtige Mandanteninformation

15. März 2020 Posted by Allgemein, Neuigkeiten 0 thoughts on “Corona-Virus: Wichtige Mandanteninformation”

Liebe Mandanten,

das Corona-Virus hält momentan den gesamten Planeten sowie Ihre Unternehmen und Bürger in Atem. Eins vor weg: Sie sollten Ruhe bewahren und keine Panik bekommen. Angst und Panik sind generell schlechte Ratgeber. Bei dem Corona-Virus handelt es sich nach übereinstimmenden Berichten um KEINEN Killer-Virus. Wichtig ist jedoch, die Verbreitung des Virus nicht unnötig zu fördern. Denn wie die saisonale Grippe kann sie bei Vorerkrankungen oder älteren Menschen lebensbedrohlich sein. Daher haben wir uns entschieden, für mindestens die nächsten zwei Wochen keine persönlichen Beratungstermine anzubieten, um die Verbreitung des Virus nicht unnötig zu fördern.

Gerne stehen wir Ihnen dafür telefonisch, per E-Mail, über die Mandaten-Cloud oder Videokonferenz zur Verfügung. Wir werden unsere Arbeiten wie gewohnt für Sie fortsetzen, auch wenn es vielleicht an der einen oder anderen Stelle einen Moment länger dauern kann. Wir möchten Sie jedoch bitten, unser Büro in dieser Zeit nicht persönlich aufzusuchen. Bitte lassen Sie uns etwaige Unterlagen per Post oder auf elektronischem Wege zukommen. Die Kanzlei ist bis mindestens zum 29.03.2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Nach dem aktuellen Stand sind wir ab dem 30.03.2020 auch persönlich wieder für Sie erreichbar. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Aufgrund der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus möchte ich Sie zudem auf folgende Punkte aufmerksam machen:

SOFORTHILFEN DES BUNDES UND WICHTIGE INFORMATIONEN FÜR UNTERNEHMEN

  1. Die Bundesregierung hat ein Kredit-Soforthilfeprogramm zur Hilfe von Unternehmen ins Leben gerufen. Aktuelle Informationen dazu erhalten Sie bei der KfW, aktuell unter folgendem Link: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html
  2. Daneben gibt es für Unternehmen die Möglichkeit Kurzarbeitergeld zu beantragen. Alle wichtigen Information erhalten Sie bei der Bundesagentur für Arbeit, aktuell unter folgendem Link: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld
  3. Über arbeitsrechtliche Auswirkungen berichtet zudem das BMAS, aktuell unter folgendem Link: https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

In diesem Sinne: BLEIBEN SIE GESUND! Hoffen wir gemeinsam, dass der „Spuk“ bald und schnell vorbei ist!

Ihr
Andreas Schollmeier
Steuerberater

Digitalisierung 4.0

Steuerberatung 4.0: Kanzlei Schollmeier startet mit Mandanten-Cloud

11. Dezember 2019 Posted by Allgemein, Neuigkeiten 0 thoughts on “Steuerberatung 4.0: Kanzlei Schollmeier startet mit Mandanten-Cloud”

Digitaler Beleg- und Informationsaustausch ohne aufwendige Softwareinstallation, tagesaktuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen und Analysen, Forecasts sowie Plan-Ist-Vergleiche jederzeit online abrufbar, integrierte Scanner-App, vereinfachte Kommunikationsprozesse, Zeit- und Kostenersparnisse und vieles mehr …

 

Die Digitalisierung ist auch in der Steuerberatung nicht aufzuhalten. Wir nutzen die digitalen Möglichkeiten nun verstärkt mit einer eigenen Mandanten-Cloud. Hierdurch verbessern wir nicht nur den Informations- und Kommunikationsaustausch mit unseren Mandanten, sondern bieten auch gezielte Mehrwerte. Gewinnsteigerungs- und Kostensenkungspotenziale lassen sich viel schneller erkennen. Unternehmensplanungen und -analysen sind schnell erstellt. Forecasts und Plan-Ist-Vergleiche werden täglich/monatlich aktualisiert. Die Mandanten sind besser auf zukünftige Steuerzahlungen vorbereitet.

Dokumente für die betrieblichen und privaten Steuererklärungen sowie Finanzbuchführung können einfach (auch bereits unterjährig) hochgeladen werden und werden für die Zeiten der Aufbewahrungsfrist archiviert. Wenn Sie keinen Scanner haben, scannen Sie einfach via App vom Handy. Die Folge: schnelle Bearbeitung, keine Aktenberge, kein Pendelordner, keine unzähligen Unterschriften. Die fertigen Steuererklärungen können sogar online freigezeichnet werden.

Sie habe Fragen oder wünschen mehr Informationen? Dann nehmen Sie gerne mit dem Team der Kanzlei Schollmeier Kontakt auf.

Kontakt aufnehmen

Neuerung bei den Vorauszahlungen zur KV/PV ab 01.01.2020

4. Dezember 2019 Posted by Allgemein, Neuigkeiten 0 thoughts on “Neuerung bei den Vorauszahlungen zur KV/PV ab 01.01.2020”

Neues Gesetz schränkt Steuersparmöglichkeit für Privatversicherte ein

Die Vorauszahlung von Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung (Basisabsicherung) soll ab 01.01.2020 auf das 2,5-fache des laufenden Jahresbeitrags beschränkt werden. Damit ist mit dem Modell der unbegrenzten Vorauszahlung auf Entlastungstarife in der Privatversicherung ab 2020 Schluss. Mehr Infos gibt es u.a. hier

Altersvorsorge: Jetzt vor Altersarmut schützen!

31. Mai 2019 Posted by Allgemein, Brennpunkte, Neuigkeiten 0 thoughts on “Altersvorsorge: Jetzt vor Altersarmut schützen!”

Private Vorsorge ist wichtiger denn je, um den Lebensstandard des Erwerbslebens im Rentenalter halten zu können. Je früher man mit der Altersvorsorge beginnt, desto besser.

Die private Altersvorsorge ist elementarer Baustein des Lebens eines jeden Bürgers. Ohne private Altersvorsorge wird man im Rentenalter kaum genug finanzielle Mittel haben, um seinen heutigen Lebensstandard halten zu können. Manche fallen sogar in die Altersarmut. Wieviel Sie sparen müssen, zeigen wir Ihnen gerne auf.

So viel müssen Sie für das Alter heute sparen müssen, damit Sie in Zukunft keine finanziellen Einschränkungen haben.

Die Prognos AG hat im Auftrag des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft ausgerechnet, welche Sicherungslücke man durch private Vorsorge überbrücken muss (–> hier geht es zur Studie der Prognos AG). Dabei spielt nicht zuletzt auch die derzeitige Niedrigzinsphase eine entscheidende Rolle für das anzusparende Kapital.

In dem Prognos-Modell wird unterstellt, dass jeder Rentenberechtigte das Sparen mit dem 26. Lebensjahr beginnt und zu 85% in Staatsanleihen bzw. 15% in Aktien investiert. Nach Kosten erwartet die Prognos AG im Niedrigzinsumfeld eine jährliche Rendite von 1,4% (für den 60er-Jahrgang) bzw. 0,3% (für die 75er-/90er-Jahrgänge).

Damit müssten die Versicherten des Jahrgangs 1960 eine Sparquote von 2,4%, die des Jahrgangs 1975 eine Sparquote von 6,7% und die des Jahrgangs 1990 eine Sparquote von 8,3% erreichen. Nicht nur das Jüngere also dreimal soviel sparen müssen wie die Älteren; Jüngere zahlen auch einen höheren Rentenbeitragssatz als die Älteren.

Bei uns erhalten Sie Ihre maßgeschneiderte Vermögensplanung!

Maßgeschneiderte Vermögensplanung bedeutet, dass wir von keinem Standardmodell ausgehen, sondern Ihre persönliche Situation berücksichtigen. Dabei spielt das Alter, ab dem Sie für die Rente sparen wollen genauso eine Rolle, wie der persönliche Anlagehorizont, Ihre Risikobereitschaft und Ihre verfügbare Liquidität. Mehr Infos erhalten Sie hier.

Wir beraten Sie über den steuerlichen Tellerrand hinaus! Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin oder rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Ihr Steuerberater aus Moers – Andreas Schollmeier.

Kontakt aufnehmen

Serie Nettolohnoptimierung (Teil 1): Sachbezüge

27. Mai 2019 Posted by Allgemein, Neuigkeiten 0 thoughts on “Serie Nettolohnoptimierung (Teil 1): Sachbezüge”

Zu den Arbeitnehmereinkünften gehören neben Gehältern und Löhnen auch andere Bezüge und Vorteile. In unserer Serie “Nettolohnoptimierung” stellen wir Ihnen Möglichkeiten vor, wie Sie Mitarbeiter belohnen und motivieren sowie gleichzeitig Lohnkosten einsparen können.

Sachbezüge

Sachbezüge in Höhe von 44 Euro pro Monat können steuer- und sozialabgabenfrei gewährt werden (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG). Der Anspruch, eine Sach- und Dienstleistung beziehen zu können, ist ebenfalls als Sachbezug einzustufen. Der Bundesfinanzhofes (BFH) hat in drei Urteilen entschieden, dass Gutscheine und Gutscheinkarten als steuerfreie Sachbezüge (§ 8 Abs. 2 EStG) gelten (BFH, Urteil vom 11.11.2010, Az. VI R 21/09; BFH, Urteil vom 11.11.2010, Az. VI R 40/10; BFH, Urteil vom 11.11.2010, Az. VI R 27/09). Geldzuwendungen sind dagegen nicht als Sachbezug einzustufen.

In der Praxis geben die Arbeitgeber in den häufigsten Fällen Gutscheinkarten an ihre Mitarbeiter aus. Voraussetzung ist, dass sich die Mitarbeiter den Sachbezug nicht in bar auszahlen lassen können.

Bisher ist auch die Zahlung auf sog. Prepaid-/Kreditkarten begünstigt. Das BMF diskutiert allerdings zur Zeit, die Nutzung von sog. Prepaid-/Kreditkarten durch das neue Jahressteuergesetz 2019 zu verbieten; Gutscheinkarten sollen nach dem Stand der aktuellen Diskussion demnach nur noch begünstigt sein, soweit der Gutscheinbetrag bei dem Gutschein ausstellenden Unternehmen in Anspruch genommen werden kann.

Fragen?

Sie haben Fragen oder wollen mehr über die Möglichkeiten der Nettolohnoptimierung bei Ihren Mitarbeitern erfahren? Dann sprechen Sie uns gerne an.

Ihr Steuerberater aus Moers – Andreas Schollmeier.

Kontakt aufnehmen

Vorsteuerabzug erfordert Identität von Rechnungsaussteller und leistendem Unternehmer

25. Mai 2019 Posted by Allgemein, Neuigkeiten 0 thoughts on “Vorsteuerabzug erfordert Identität von Rechnungsaussteller und leistendem Unternehmer”

Der Leistungsempfänger trägt das Risiko undurchsichtiger Verhältnisse bei seinen Geschäftspartnern.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit seinem Urteil vom 14.02.2019 (Az. V R47/16) analog der Rechtsprechung des EUGH und entsprechend der ständigen Rechtsprechung entschieden, dass die Angabe des Namens und der Umsatzsteueridentifikationsnummer des Rechnungsausstellers es ermöglichen soll, eine Verbindung zwischen einer bestimmten wirtschaftlichen Transaktion und dem Rechnungsaussteller herzuleiten.

Der Leistungsempfänger hat daher faktisch die Verpflichtung alle Angaben auf einer Eingangsrechnung zu prüfen, mit dem Lieferschein abzugleichen und das Ergebnis zu dokumentieren. Etwaige Versäumnisse bei der Identitätsprüfung des Rechnungsausstellers und Lieferanten gehen zu Lasten des Leistungsempfängers und führen im Zweifel zum Verlust des ansonsten zulässigen Vorsteuerabzugs.

 

Zinsen auf Steuernachzahlungen werden nur noch vorläufig festgesetzt

24. Mai 2019 Posted by Allgemein, Neuigkeiten 0 thoughts on “Zinsen auf Steuernachzahlungen werden nur noch vorläufig festgesetzt”

Seit mehr als einem halben Jahrhundert werden Steuernachzahlungen nach Ablauf von 15 Monaten des jeweiligen Veranlagungszeitraums mit 6% p.a. verzinst. Das könnte sich jetzt ändern.

Aufgrund des aktuell niedrigen Zinsniveaus hatte bereits der Bundesfinanzhofs (BFH, Az. IX B21/18) hinsichtlich der Zinshöhe von 6% p.a. für die Zeiträume ab dem 01.04.2015 schwerwiegende verfassungsrechtliche Zweifel angemerkt.

Darauf hat das Bundesfinanzministerium (BMF) nun reagiert und die Finanzämter mit Schreiben vom 02.05.2019 (Az: IV A 3 – S 0338/18/10002) angewiesen, sämtliche erstmaligen Festsetzungen dieser Zinsen vorläufig vorzunehmen.

Wir halten Sie über die aktuelle Entwicklung auf dem Laufenden und werden berichten, sobald sich an der aktuellen Gesetzessituation etwas ändert.

Umzugskosten erfolgreich von der Steuer absetzen

20. Mai 2019 Posted by Allgemein, Brennpunkte, Neuigkeiten 0 thoughts on “Umzugskosten erfolgreich von der Steuer absetzen”

Für den Abzug von Umzugskosten im Rahmen der Einkommensteuererklärung gibt es unterschiedliche Voraussetzungen. Entscheidend ist insbesondere, ob der Umzug betrieblich oder privat veranlasst ist.

Umzug betrieblich veranlasst

Wechselt der Steuerpflichtige aus beruflichen Gründen den Wohnort, kann er die daraus resultierenden Kosten im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung als Werbungskosten geltend machen, sofern

  • der verkürzte Arbeitsweg zu einer Zeitersparnis von mindestens einer halben Stunde je Strecke führt,
  • sich die erste Arbeitsstelle in einer anderen Stadt befindet,
  • der Wohnort gewechselt wird, weil der Arbeitgeber umzieht,
  • sich die Arbeitsbedingungen nachweislich verbessern oder
  • der Steuerpflichtige aus dem Ausland zurückkehrt.

Abziehbare Werbungskosten sind (sofern sie einzeln nachgewiesen werden können):

  • Fahrten zu Wohnungsbesichtigungen (entweder pauschal mit 30 Cent pro Kilometer oder nachweisbare höhere Kosten, beispielsweise durch Taxifahrten gemäß Sächsisches FG, Urteil v. 18.5.2018, 4 K 194/18)
  • Verpflegungspauschalen im Rahmen der doppelten Haushaltsführung in Höhe von 24 Euro pro Tag für maximal drei Monate,
  • Maklergebühren für Mietwohnungen,
  • doppelte Mietzahlungen für bis zu sechs Monate (falls die alte Wohnung nicht sofort gekündigt werden kann),
  • maximal drei Monatsmieten für die neue Wohnung (die noch nicht genutzt werden kann),
  • Kosten für den Transport des Hausrats,
  • Kosten für einen Kochherd bis zu 230 Euro sowie für Öfen bis zu 164 Euro und
  • Reparaturen von Transportschäden.

Darüber hinaus kann für die sog. sonstigen Umzugskosten einen Pauschalbetrag angesetzt werden, ohne Einzelnachweise erbringen zu müssen. Die Umzugskostenpauschalen erhöht das Bundesfinanzministerium (BMF) regelmäßig (zuletzt per BMF-Schreiben vom 21. September 2018, Az. IV C 5-S 2353/16/10005). Ab 01.04.2019 betragen die Pauschalen für Verheiratete/Alleinerziehende 1.622 Euro und für Ledige 811 Euro sowie 357 Euro für jede weitere Person im Haushalt.

Zu den sonstigen Umzugskosten zählen:

  • Renovierung der alten Wohnung,
  • Trinkgelder und Verpflegung für Umzugshelfer,
  • Ändern von Vorhängen,
  • fachgerechtes Anbringen von Lampen,
  • Einbau von Küche und anderen elektrischen Geräten,
  • Umschreiben des Personalausweises,
  • Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung,
  • Ummelden des Pkw und die
  • Änderung des Telefonanschlusses.

Erfolgen innerhalb von fünf Jahren zwei beruflich veranlasste Umzüge, erhöht sich die Umzugspauschale für die sonstigen Umzugsauslagen des zweiten Umzugs um 50 Prozent. Voraussetzung hierfür ist der Besitz einer eigenen Wohnung vor und nach dem Umzug.

Umzug privat veranlasst

Ist der Umzug privat veranlasst, können die Umzugskosten als haushaltsnahe Dienstleistungen geltend gemacht machen, soweit die hierfür notwendigen allgemeinen Voraussetzungen erfüllt sind. Bei einem Umzug aus gesundheitlichen Gründen, kommt auch ein Abzug als außergewöhnliche Belastung in Betracht.

Fragen?

Wir beraten Sie über den steuerlichen Tellerrand hinaus! Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin oder rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Ihr Steuerberater aus Moers – Andreas Schollmeier.

Kontakt aufnehmen