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Altersvorsorge: Jetzt vor Altersarmut schützen!

31. Mai 2019 Posted by Allgemein, Brennpunkte, Neuigkeiten 0 thoughts on “Altersvorsorge: Jetzt vor Altersarmut schützen!”

Private Vorsorge ist wichtiger denn je, um den Lebensstandard des Erwerbslebens im Rentenalter halten zu können. Je früher man mit der Altersvorsorge beginnt, desto besser.

Die private Altersvorsorge ist elementarer Baustein des Lebens eines jeden Bürgers. Ohne private Altersvorsorge wird man im Rentenalter kaum genug finanzielle Mittel haben, um seinen heutigen Lebensstandard halten zu können. Manche fallen sogar in die Altersarmut. Wieviel Sie sparen müssen, zeigen wir Ihnen gerne auf.

So viel müssen Sie für das Alter heute sparen müssen, damit Sie in Zukunft keine finanziellen Einschränkungen haben.

Die Prognos AG hat im Auftrag des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft ausgerechnet, welche Sicherungslücke man durch private Vorsorge überbrücken muss (–> hier geht es zur Studie der Prognos AG). Dabei spielt nicht zuletzt auch die derzeitige Niedrigzinsphase eine entscheidende Rolle für das anzusparende Kapital.

In dem Prognos-Modell wird unterstellt, dass jeder Rentenberechtigte das Sparen mit dem 26. Lebensjahr beginnt und zu 85% in Staatsanleihen bzw. 15% in Aktien investiert. Nach Kosten erwartet die Prognos AG im Niedrigzinsumfeld eine jährliche Rendite von 1,4% (für den 60er-Jahrgang) bzw. 0,3% (für die 75er-/90er-Jahrgänge).

Damit müssten die Versicherten des Jahrgangs 1960 eine Sparquote von 2,4%, die des Jahrgangs 1975 eine Sparquote von 6,7% und die des Jahrgangs 1990 eine Sparquote von 8,3% erreichen. Nicht nur das Jüngere also dreimal soviel sparen müssen wie die Älteren; Jüngere zahlen auch einen höheren Rentenbeitragssatz als die Älteren.

Bei uns erhalten Sie Ihre maßgeschneiderte Vermögensplanung!

Maßgeschneiderte Vermögensplanung bedeutet, dass wir von keinem Standardmodell ausgehen, sondern Ihre persönliche Situation berücksichtigen. Dabei spielt das Alter, ab dem Sie für die Rente sparen wollen genauso eine Rolle, wie der persönliche Anlagehorizont, Ihre Risikobereitschaft und Ihre verfügbare Liquidität. Mehr Infos erhalten Sie hier.

Wir beraten Sie über den steuerlichen Tellerrand hinaus! Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin oder rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Ihr Steuerberater aus Moers – Andreas Schollmeier.

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Serie Nettolohnoptimierung (Teil 1): Sachbezüge

27. Mai 2019 Posted by Allgemein, Neuigkeiten 0 thoughts on “Serie Nettolohnoptimierung (Teil 1): Sachbezüge”

Zu den Arbeitnehmereinkünften gehören neben Gehältern und Löhnen auch andere Bezüge und Vorteile. In unserer Serie “Nettolohnoptimierung” stellen wir Ihnen Möglichkeiten vor, wie Sie Mitarbeiter belohnen und motivieren sowie gleichzeitig Lohnkosten einsparen können.

Sachbezüge

Sachbezüge in Höhe von 44 Euro pro Monat können steuer- und sozialabgabenfrei gewährt werden (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG). Der Anspruch, eine Sach- und Dienstleistung beziehen zu können, ist ebenfalls als Sachbezug einzustufen. Der Bundesfinanzhofes (BFH) hat in drei Urteilen entschieden, dass Gutscheine und Gutscheinkarten als steuerfreie Sachbezüge (§ 8 Abs. 2 EStG) gelten (BFH, Urteil vom 11.11.2010, Az. VI R 21/09; BFH, Urteil vom 11.11.2010, Az. VI R 40/10; BFH, Urteil vom 11.11.2010, Az. VI R 27/09). Geldzuwendungen sind dagegen nicht als Sachbezug einzustufen.

In der Praxis geben die Arbeitgeber in den häufigsten Fällen Gutscheinkarten an ihre Mitarbeiter aus. Voraussetzung ist, dass sich die Mitarbeiter den Sachbezug nicht in bar auszahlen lassen können.

Bisher ist auch die Zahlung auf sog. Prepaid-/Kreditkarten begünstigt. Das BMF diskutiert allerdings zur Zeit, die Nutzung von sog. Prepaid-/Kreditkarten durch das neue Jahressteuergesetz 2019 zu verbieten; Gutscheinkarten sollen nach dem Stand der aktuellen Diskussion demnach nur noch begünstigt sein, soweit der Gutscheinbetrag bei dem Gutschein ausstellenden Unternehmen in Anspruch genommen werden kann.

Fragen?

Sie haben Fragen oder wollen mehr über die Möglichkeiten der Nettolohnoptimierung bei Ihren Mitarbeitern erfahren? Dann sprechen Sie uns gerne an.

Ihr Steuerberater aus Moers – Andreas Schollmeier.

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Vorsteuerabzug erfordert Identität von Rechnungsaussteller und leistendem Unternehmer

25. Mai 2019 Posted by Allgemein, Neuigkeiten 0 thoughts on “Vorsteuerabzug erfordert Identität von Rechnungsaussteller und leistendem Unternehmer”

Der Leistungsempfänger trägt das Risiko undurchsichtiger Verhältnisse bei seinen Geschäftspartnern.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit seinem Urteil vom 14.02.2019 (Az. V R47/16) analog der Rechtsprechung des EUGH und entsprechend der ständigen Rechtsprechung entschieden, dass die Angabe des Namens und der Umsatzsteueridentifikationsnummer des Rechnungsausstellers es ermöglichen soll, eine Verbindung zwischen einer bestimmten wirtschaftlichen Transaktion und dem Rechnungsaussteller herzuleiten.

Der Leistungsempfänger hat daher faktisch die Verpflichtung alle Angaben auf einer Eingangsrechnung zu prüfen, mit dem Lieferschein abzugleichen und das Ergebnis zu dokumentieren. Etwaige Versäumnisse bei der Identitätsprüfung des Rechnungsausstellers und Lieferanten gehen zu Lasten des Leistungsempfängers und führen im Zweifel zum Verlust des ansonsten zulässigen Vorsteuerabzugs.

 

Zinsen auf Steuernachzahlungen werden nur noch vorläufig festgesetzt

24. Mai 2019 Posted by Allgemein, Neuigkeiten 0 thoughts on “Zinsen auf Steuernachzahlungen werden nur noch vorläufig festgesetzt”

Seit mehr als einem halben Jahrhundert werden Steuernachzahlungen nach Ablauf von 15 Monaten des jeweiligen Veranlagungszeitraums mit 6% p.a. verzinst. Das könnte sich jetzt ändern.

Aufgrund des aktuell niedrigen Zinsniveaus hatte bereits der Bundesfinanzhofs (BFH, Az. IX B21/18) hinsichtlich der Zinshöhe von 6% p.a. für die Zeiträume ab dem 01.04.2015 schwerwiegende verfassungsrechtliche Zweifel angemerkt.

Darauf hat das Bundesfinanzministerium (BMF) nun reagiert und die Finanzämter mit Schreiben vom 02.05.2019 (Az: IV A 3 – S 0338/18/10002) angewiesen, sämtliche erstmaligen Festsetzungen dieser Zinsen vorläufig vorzunehmen.

Wir halten Sie über die aktuelle Entwicklung auf dem Laufenden und werden berichten, sobald sich an der aktuellen Gesetzessituation etwas ändert.

Umzugskosten erfolgreich von der Steuer absetzen

20. Mai 2019 Posted by Allgemein, Brennpunkte, Neuigkeiten 0 thoughts on “Umzugskosten erfolgreich von der Steuer absetzen”

Für den Abzug von Umzugskosten im Rahmen der Einkommensteuererklärung gibt es unterschiedliche Voraussetzungen. Entscheidend ist insbesondere, ob der Umzug betrieblich oder privat veranlasst ist.

Umzug betrieblich veranlasst

Wechselt der Steuerpflichtige aus beruflichen Gründen den Wohnort, kann er die daraus resultierenden Kosten im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung als Werbungskosten geltend machen, sofern

  • der verkürzte Arbeitsweg zu einer Zeitersparnis von mindestens einer halben Stunde je Strecke führt,
  • sich die erste Arbeitsstelle in einer anderen Stadt befindet,
  • der Wohnort gewechselt wird, weil der Arbeitgeber umzieht,
  • sich die Arbeitsbedingungen nachweislich verbessern oder
  • der Steuerpflichtige aus dem Ausland zurückkehrt.

Abziehbare Werbungskosten sind (sofern sie einzeln nachgewiesen werden können):

  • Fahrten zu Wohnungsbesichtigungen (entweder pauschal mit 30 Cent pro Kilometer oder nachweisbare höhere Kosten, beispielsweise durch Taxifahrten gemäß Sächsisches FG, Urteil v. 18.5.2018, 4 K 194/18)
  • Verpflegungspauschalen im Rahmen der doppelten Haushaltsführung in Höhe von 24 Euro pro Tag für maximal drei Monate,
  • Maklergebühren für Mietwohnungen,
  • doppelte Mietzahlungen für bis zu sechs Monate (falls die alte Wohnung nicht sofort gekündigt werden kann),
  • maximal drei Monatsmieten für die neue Wohnung (die noch nicht genutzt werden kann),
  • Kosten für den Transport des Hausrats,
  • Kosten für einen Kochherd bis zu 230 Euro sowie für Öfen bis zu 164 Euro und
  • Reparaturen von Transportschäden.

Darüber hinaus kann für die sog. sonstigen Umzugskosten einen Pauschalbetrag angesetzt werden, ohne Einzelnachweise erbringen zu müssen. Die Umzugskostenpauschalen erhöht das Bundesfinanzministerium (BMF) regelmäßig (zuletzt per BMF-Schreiben vom 21. September 2018, Az. IV C 5-S 2353/16/10005). Ab 01.04.2019 betragen die Pauschalen für Verheiratete/Alleinerziehende 1.622 Euro und für Ledige 811 Euro sowie 357 Euro für jede weitere Person im Haushalt.

Zu den sonstigen Umzugskosten zählen:

  • Renovierung der alten Wohnung,
  • Trinkgelder und Verpflegung für Umzugshelfer,
  • Ändern von Vorhängen,
  • fachgerechtes Anbringen von Lampen,
  • Einbau von Küche und anderen elektrischen Geräten,
  • Umschreiben des Personalausweises,
  • Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung,
  • Ummelden des Pkw und die
  • Änderung des Telefonanschlusses.

Erfolgen innerhalb von fünf Jahren zwei beruflich veranlasste Umzüge, erhöht sich die Umzugspauschale für die sonstigen Umzugsauslagen des zweiten Umzugs um 50 Prozent. Voraussetzung hierfür ist der Besitz einer eigenen Wohnung vor und nach dem Umzug.

Umzug privat veranlasst

Ist der Umzug privat veranlasst, können die Umzugskosten als haushaltsnahe Dienstleistungen geltend gemacht machen, soweit die hierfür notwendigen allgemeinen Voraussetzungen erfüllt sind. Bei einem Umzug aus gesundheitlichen Gründen, kommt auch ein Abzug als außergewöhnliche Belastung in Betracht.

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Ihr Steuerberater aus Moers – Andreas Schollmeier.

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Wir helfen bei Ihrer Vermögensplanung!

19. Mai 2019 Posted by Allgemein, Brennpunkte, Neuigkeiten 0 thoughts on “Wir helfen bei Ihrer Vermögensplanung!”

Sie wollen Vermögen aufbauen und vorhandene Liquidität auch in Zeiten von Niedrigzinsen rentabel anlegen, aber wissen nicht wie? Als Steuerberater beraten wir Sie nicht nur bei der Steuerdeklaration, sondern auch fachlich fundiert und unabhängig bei Ihrer individuellen Vermögens- und Finanzplanung. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

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Fußballtrainer können Sky-Bundesliga-Abo evtl. als Werbungskosten absetzen

9. Mai 2019 Posted by Allgemein, Neuigkeiten 0 thoughts on “Fußballtrainer können Sky-Bundesliga-Abo evtl. als Werbungskosten absetzen”

Die Aufwendungen eines Fußballtrainers für ein Sky-Bundesliga-Abo können Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit sein, wenn tatsächlich eine berufliche Verwendung vorliegt.

Im Fall eines hauptberuflichen Torwarttrainers hat der BFH mit Urteil vom 16.01.2019 (Az. VI R 24/16) entschieden, dass die Aufwendungen für ein Sky-Bundesliga-Abo Werbungskosten darstellen können. Aus der Urteilsbegründung heiß es, dass das Sky-Bundesliga-Abonnement in seinem gesamten Angebot den beruflichen Interessen des Klägers zu dienen geeignet ist. Denn es umfasst nicht den Bereich Sport allgemein, sondern nur Bundesligaspiele. Zwar ist der Inhalt des Pakets nicht nach Art einer Fachzeitschrift auf ein Fachpublikum zugeschnitten. Dies steht der Annahme einer nahezu ausschließlichen beruflichen Verwendung aber insbesondere auch deshalb nicht entgegen, weil ein auf das Berufsbild des Klägers zugeschnittenes Angebot nicht auf dem Markt erhältlich sein dürfte.

Ab 1. Mai gelten neue Mindestlöhne für Maler und Lackierer

2. Mai 2019 Posted by Allgemein, Neuigkeiten 0 thoughts on “Ab 1. Mai gelten neue Mindestlöhne für Maler und Lackierer”

Ab 01.05.2019 gilt für die Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk eine neue Lohnuntergrenze in Höhe von 10,85 Euro für ungelernte Mitarbeiter und in Höhe von 13,30 Euro für Gesellen (12,95 Euro in Ostdeutschland mit Ausnahme von Berlin).

Sie haben Fragen? Dann sprechen Sie uns gerne an.

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Mit dem Dienstrad Mitarbeiter motivieren und steuerlich davon profitieren

22. April 2019 Posted by Allgemein, Neuigkeiten 0 thoughts on “Mit dem Dienstrad Mitarbeiter motivieren und steuerlich davon profitieren”

Seit Anfang des Jahres 2019 ist die private Nutzung eines Dienstfahrrads von Steuern und Sozialabgaben befreit, soweit dies zusätzlich zudem ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt wird. Entgeltumwandlungen sind steuerlich insoweit begünstigt, als dass die Privatnutzung bei herkömmlichen Fahrrädern und E-Bikes bis zu 25 km/h nur mit 0,5% des Bruttolistenpreises als geldwerter Vorteil versteuert wird. Von dieser Regelung profieren sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer.

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Ihr Steuerberater aus Moers – Andreas Schollmeier.

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Firmenwagen / Minijob / Ehegatte

18. April 2019 Posted by Allgemein, Neuigkeiten 0 thoughts on “Firmenwagen / Minijob / Ehegatte”

Der BFH hat die Überlassung eines Firmen-Pkw zur uneingeschränkten Privatnutzung ohne Selbstbeteiligung bei einem Minijob-Beschäftigungsverhältnis unter Ehegatten als fremdunüblich eingestuft. Die Folge ist, dass das Arbeitsverhältnis steuerlich nicht anerkannt wird. Es ist daher zu empfehlen, eine Kilometerbegrenzung für die privaten Fahrten oder eine Zuzahlung bei Überschreitung der Kilometergrenze schriftlich im Arbeitsvertrag zu vereinbaren.

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